„Hast du schon ein Ergebnis für die Aufgabe mit der Taylorformel?“
Ich bin Anna-Lena und ich studiere Theologie an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel. Nach meinem ersten Semester in Theologie habe ich gemerkt, dass mir
etwas fehlt und so habe ich angefangen neben Theologie auch Informatik zu studieren. Seitdem bin ich in zwei Welten zu Hause. Nach einer Vorlesung der Systematischen Theologie geht es für mich in eine Mathevorlesung, in der ich meine Freunde aus der mathematischen Fakultät treffe. Auf den ersten Blick scheinen die beiden Studienfächer nicht viel miteinander zu tun zu haben, doch wenn ich zuerst eine Theologie Vorlesung über Gottfried Leibniz gehört habe und daraufhin in meiner Mathevorlesung eine Gleichung von ihm lerne, finde ich doch wieder Gemeinsamkeiten.
Spannend ist es auch zu beobachten, wie unterschiedlich meine Freundeskreise in den beiden Fächern sind. In beiden Fällen sind es zwar die Studienfächer und andere Gemeinsamkeiten, die uns als Gruppe zusammenschweißen, allerdings fällt mir immer wieder auf, wie unterschiedlich Menschen denken, die verschiedene Fächer studieren. Während meine Kommilitoninnen und Kommilitonen der Theologie häufig erst an das Wohl der anderen denken, denken und handeln meine Kolleginnen und Kollegen aus der Informatik in erster Linie pragmatisch. In beiden Welten fühle ich mich wohl und wenn ich einen gemeinsamen Spieleabend mit beiden Freundeskreisen organisiere, gibt es immer viel zu lachen und jeder kann etwas vom anderen lernen.
Zwei Fächer voll zu studieren (mit „voll“ meine ich nicht auf Lehramt) bedeutet aber auch, dass man einiges an Organisationstalent benötigt und die Freizeit ein wenig knapper ausfällt. Doch da ich beide Fächer sehr mag und noch immer wissbegierig bin, werde ich auch weiterhin noch zwischen meinen beiden Welten pendeln, mit verschiedenen Freunden meine Zeit verbringen und die verschiedenen Mensen testen 😉
Nach den Veranstaltungen in der Uni treffen wir uns gerne, um abends ein wenig den Tag mit einem Bier (oder auch anderen Getränken) in gemütlicher Runde zu beenden. Dabei landen dann natürlich auch ganz praktische Themen auf dem Tisch, wie zum Beispiel wer Mülldienst hat und ob noch jemand Platz im Kühlschrank hat, um den Einkauf irgendwo unterbringen zu können.
Wenn Ihr Euch überlegt, ob Ihr Theologie studieren wollt, schreibt Eure Fragen, hier im Blog findet sich garantiert jemand, der Euch weiterhelfen kann.

„Hast du schon ein Ergebnis für die Aufgabe mit der Taylorformel?“
Ich bin Anna-Lena und ich studiere Theologie an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel. Nach meinem ersten ...