Hallo zusammen,
ich bin Sarah Nketia und darf seit kurzem das Team von meine.ekir unterstützen.
Ich studiere seit 2019 Ev. Theologie und Psychologie in Bonn. Für ein paar Semester war ich auch in Bochum und vorher an der Universität zu Köln. Mein Weg zur Theologie ging über verschiedene Etappen, aber ich glaube, das gehört auch irgendwie dazu.
Nach dem Abitur habe ich erst mal für ein Jahr in Mexiko gelebt und danach Lehramt für sonderpädagogische Förderung studiert. Zeitgleich habe ich als Schulbegleiterin gearbeitet und im Laufe der Zeit gemerkt, dass mir die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zwar viel Spaß macht, aber nicht ausschließlich im schulischen Kontext. Zudem wollte ich gerne mit vielen verschiedenen Menschen und in unterschiedlichen Bereichen und Lebenslagen arbeiten. Gegen Ende meines Bachelors entdecke ich dann, dass es in Bonn die Möglichkeit gibt, Psychologie und Theologie gemeinsam zu studieren.
An das Pfarramt dachte ich damals noch gar nicht und mich als Pfarrerin konnte ich mir auch überhaupt nicht vorstellen. Rückblickend denke ich, traute ich mir den Beruf nicht zu und hatte auch nicht wirklich passende Vorbilder. Ebenso passten damals für mich gelegentliche Glaubenszweifel nicht richtig in das Bild einer Pfarrerin und eine Predigt zu halten schien mir undenkbar. Im Laufe meiner Zeit in Bonn merkte ich vor allem durch den Austausch mit meinen Kommiliton*innen, dass das Pfarramt im Grunde alles vereint, was ich in beruflicher Hinsicht gerne tun möchte. Und so dachte ich, einen Versuch ist es wert und schrieb mich zusätzlich für Ev. Theologie mit dem Abschluss Kirchliches Examen ein. Glücklicherweise konnte ich kurze Zeit später mein Gemeindepraktikum machen und hatte so die Möglichkeit, erste praktische Erfahrungen zu sammeln und mich intensiv mit meinem damaligen Mentor, der als Pfarrer das Praktikum begleitete, und seinen Kolleg*innen auszutauschen. Er ermutigte mich zu einer Predigt und ich merkte, das macht mir eigentlich ziemlich viel Spaß und dass meine Befürchtungen ganz unbegründet waren. Das Praktikum war für mich persönlich eine gute Bestätigung, dass der Beruf als Pfarrerin viele verschiedene Möglichkeiten, Einsatzorte und vor allem Begegnungen und Gestaltungsräume bietet. Im Laufe meines Studiums stieß ich dann noch auf Herzens-Themen und Theolog*innen. Vielleicht kann ich euch hier die eine oder andere Person auch noch mal vorstellen und/oder euch mitnehmen auf die spannende Reise der Theologie und was mich daran begeistert.
Mittlerweile bin ich eher am Ende meines Studiums und setzen nochmal ganz bewusst Schwerpunkte in den Bereichen, für die ich brenne und blicke durch eine andere geschärfte Linse auf Fragen und Antworten, die ich zu Beginn meines Studiums hatte. Begeistern kann ich mich für die Black und Womanist Theology, rassismuskritische und intersektionale Fragestellungen und Denkansätze, aber auch für jegliche Art von gutem Tee, das Backen und Tanzen. Auftanken kann ich am besten in den Bergen oder am Meer, bei einer guten Tasse Espresso in Gesellschaft oder auch ganz bewusst allein.
Wenn ihr mehr Fragen zu mir und meinem Werdegang, dem Studium oder Pfarrberuf allgemein habt, könnt ihr mir gerne per E-Mail (sarah.nketia@ekir.de) oder auf Instagram schreiben.
Ich freue mich auch über alle anderen Fragen, Themenvorschläge oder Anregungen und versuche euch in der nächsten Zeit durch meinen Alltag, das Studium und spannende Entwicklungen in der Kirche und Theologie mitzunehmen.
Ganz liebe Grüße und bis bald
Sarah
